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Guten Appetit!
Dr. Buchberger vom Institut für Chemie und Physik der Uni Weihenstephan hat je 48 Milchproben aus ökologischem und konventionelem Landbau
untersucht und miteinander verglichen. Dabei wies die Ökomilch einen signifikant niedrigen Gehalt an Trockenmasse, Eiweiß, Casein, Nichtcasein, Reineiweiß, Molkeneiweiß, Asche und Phosphor gegenüber der konventionell erzeugten Milch auf. Keine bemerkenswerten Unterschiede wurden dagegen bei den übrigen 19 Qualitätsparametern festgestellt.
Bei einem Testessen von ökologisch und konventionell erzeugtem Schnitzelfleisch
konnten die 15 Verbraucher in Münster kaum Qualitätsunterschiede feststellen. Weder die Köche noch die Verbraucher wußten, welches Fleisch zu welcher Kategorie gehörte. Bei einer Benotung von 1 bis 5 des frisch zubereiteten Fleisches nach den Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack, Zartheit und Faserigkeit bekam das Ökofleisch die Note 2,33 und das konventionell erzeugte Fleisch 2,55. Kaum jemand konnte die jeweilige Fleischprotion richtig zuordnen.
Der von den Schülern der hiesigen Landwirtschaftsschule durchgeführte Versuch ergab, das 95% der Testesser ihr Fleisch im Supermarkt oder beim Metzger kaufen und nicht bereit sind, für biologisch
erzeugtes Fleisch einen über 2-fach höheren Preis zu zahlen
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