Aktuelles zum Thema BSE

9. Woche 2001

In “Aktuelles 4. Woche hatte ich gefordert, dass es den von BSE betroffenen Betrieben erlaubt sein sollte, Teile ihrer Milchquote befristet zu verpachten. Das BML hat zwar bisher auf meine diesbezügliche Anfrage nicht geantwortet; doch unter www.bml.de ist ein solcher Leasingvertrag aufgeführt.
Danach können von BSE betroffene Betriebe beliebige Teile ihrer Quote für max. 2 Milchjahre (1.4. bis 31.3.) an andere Milchviehhalter verleasen. Die Preisgestaltung ist den Vertragsparteien überlassen. Eine sehr unbürokratische Lösung!!

Laut der “Welt” vom 1.3.2001 soll es schottischen Forschern gelungen sein, BSE am lebenden Tier über einen Bluttest nachzuweisen. Bei Mäusen und Schafen ist das Ergebnis vielversprechend. Bei Rindern laufen die Versuche derzeit noch.
Mehr dazu unter   
www.welt.de/daten/2001/03/01/0301ws226194.htx

Die neueste Ausgabe von Raum & Zeit (Nr.110) behandelt ausführlich auf fast 20 Seiten das Thema BSE.
Dort wird von einem Hypophysenpräparat berichtet, dass den Tieren in England zwecks besserer Milch- und Fleischleistung gespritzt wurde.
Falls dieses aus der Hirnanhangdrüse gewonnene Hormon infiziert war, kann es BSE übertragen. In Frankreich hat man solche verunreinigten Präparate zwergwüchsigen Kindern verabreicht und viele erkrankten danach an CJD.
Neben schon bekannten Thesen, wird in dem Heft von weiteren Infektionsmöglichkeiten berichtet, wie z.B. durch Milben, elektromagnetischen Feldern u.w.
Das Heft kostet 16,80 DM.  Nähere Infos unter 
www.raum-und-zeit.com

Übrigens dürfen heute noch Zitrusfrüchte mit behördlicher Genehmigung bei uns eingeführt werden, die Rückstände von bis zu 
                                                            
2mg Phosmet je kg Frucht
enthalten.
Diese Allgemeinverfügung hat das Bundesgesundheitsministerium am 15.8.2000 erlassen.
            
nachzulesen unter
www.ml.niedersachsen.de/47a/2000/2000-004-00.htm

  Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche. Schauen Sie wieder vorbei!